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Was muss bei Minijobs beachtet werden?

Rund 6,9 Millionen Menschen in Deutschland haben sogenannte Minijobs, bei denen sie im Monat nicht mehr als 400,- Euro verdienen dürfen. Viele dieser Minijobber freuen sich Geld zu verdienen, ohne Steuern dafür zahlen zu müssen, aber viele wissen nicht, welche Rechte sie haben.

Kein Unterschied

Nach dem Arbeitsrecht sind „normal“ Beschäftigte und alle, die einen Minijob haben, gleich, das heißt, auch wer nur geringfügig beschäftigt ist, hat ein Anrecht auf Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und auch Rentenansprüche. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen gewerblichen oder einen Minijob im privaten Bereich handelt. Die Voraussetzung ist allerdings, dass der Arbeitgeber den Minijobber auch ordnungsgemäß angemeldet hat. Ist das nicht der Fall, dann macht er sich strafbar, denn er beschäftigt seine Angestellten als Schwarzarbeiter. Besonders bei Hausangestellten oder Pflegekräften, die in privaten Haushalten arbeiten, ist das häufig der Fall. Kommt es in dieser Situation während der Arbeit zu einem Unfall, dann kann das für den Arbeitgeber teuer werden, denn er muss unter Umständen für alle anfallenden Behandlungskosten aufkommen und es erwartet ihn zudem ein Strafprozess.

Hilfe für Minijobber

Die meisten Minijobber in Deutschland sind Frauen. Viele sind froh, ein bisschen Geld dazu zu verdienen, sei es mit putzen oder mit der Pflege von kranken oder alten Menschen in einem Privathaushalt. Kommt es zu Unstimmigkeiten mit dem Arbeitgeber, wissen viele nicht, an wen sie sich wenden können. In diesem Fall ist zu einem die Rechtsberatung eine gute Adresse oder aber der Gang zu einem Rechtsanwalt. Viele Rechtanwälte, wie die Kanzlei Dr. Höckelmann, Berger & Partner, sind auf Arbeitsrecht spezialisiert und können eine wertvolle Hilfe sein, wenn es um Fragen geht, die die Rechte der Minijobber betreffen. Man sollte sich nicht scheuen, um Hilfe zu bitten, denn auch wer nur für 400,- Euro im Monat arbeiten geht, ist gesetzlich geschützt.

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