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Der tägliche Gang ins Büro kann schnell zum Horrortrip werden, wenn Psychoterror und Angst den Arbeitsalltag beherrschen. Mobbing am Arbeitsplatz ist ein tagtägliches Problem in deutschen Betrieben. Angestellte werden Opfer von Lügen, Gerüchte kursieren und auf eine Aufklärung braucht man weder zu hoffen, noch zu warten, wenn man nicht selber aktiv wird. Siehe auch hier: es kann nur dem geholfen werden, der um Hilfe bittet.

Ganz wichtig für Opfer: über die Probleme reden

Sofern die unmittelbaren Vorgesetzten nicht Teil des Problems sind, sind sie der erste Ansprechpartner für Opfer von Mobbing. Natürlich ist dies für die Betroffenen kein einfacher Gang. Denn es geht schließlich darum, Kollegen anzuschwärzen, die einem ohnehin nicht gut gesonnen sind. Was, wenn die eigenen Schilderungen keinen Glauben finden. Dann könnte alles möglicherweise noch schlimmer werden. Andererseits kann eine Aufklärung nicht erfolgen, wenn man das Problem konsequent totschweigt. Lügen und Gerüchte tendieren nicht dazu, von selber zu verschwinden, sondern entwickeln aller Wahrscheinlichkeit nach ein ungesundes Eigenleben, wenn ihnen nicht konsequent entgegen getreten wird. Von daher spricht viel dafür, lieber jetzt als später dafür zu sorgen, dass von verantwortlicher Seite eingegriffen wird.

Die Lösung liegt auch im Eigeninteresse des Unternehmens

Wenn Mobbing in einem Betrieb um sich greift, hat dies nicht nur Folgen für das Betriebsklima, sondern mittelbar auch auf das Betriebsergebnis. Deshalb haben auch der Arbeitgeber und seine leitenden Angestellten ein Eigeninteresse daran, Lügen und Gerüchte auf den Fluren des Unternehmens nach Möglichkeit zu unterbinden. Was aber kann ein Arbeitgeber im Fall von dauerhaftem Mobbing gegen eine oder mehrere Arbeitnehmer konkret unternehmen? Die Täter zu einem Geständnis zu bewegen, ist meist wenig zielführend, da diese eine Abmahnung fürchten dürften.

Ganz wichtig: sich ein genaues Bild machen

Besser ist es daher, wenn der oder die Vorgesetzte zunächst versucht, sich ein eigenes Bild der Lage zu machen. Wenn sich leitende Angestellte darum bemühen, besser hinzuhören, werden viele Probleme schnell offensichtlich. Im Falle von organisiertem Mobbing gegen einen einzelnen Arbeitnehmer gehen die Täter aber häufig gezielt und gut versteckt vor. In diesem Fall ist von Arbeitgeberseite her zu überlegen, ob nicht das Engagement von einem Detektiv dazu geeignet ist, schnell Ergebnisse zu haben, auf deren Grundlagen arbeitsrechtliche Schritte eingeleitet werden können. Dazu siehe auch hier.

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