Trennwände: Raumschutz für Arbeiter

Posted by on Mai 20, 2014 in Allgemein | Keine Kommentare

In der Produktion kann es je nach Branche und Unternehmen teils schnell zu kleinen Störungen und Problemen kommen. Nicht immer müssen Verletzungen damit einhergehen, allerdings kommt dies besonders in handwerklichen Betrieben vergleichsweise häufig vor. Arbeitgeber sind deshalb sehr darauf bedacht, ihren Mitarbeitern bestmöglichen Schutz zu gewähren. Denn weniger Zwischenfälle bedeuten meist auch mehr Ruhe für den Arbeitsrechtanwalt.

Herumfliegende Einzelteile sind eine Gefahr für alle Mitarbeiter, die sich im näheren Umkreis befinden und vielleicht nicht einmal direkt an der jeweiligen Maschine arbeiten. Gerade in größeren Hallen sollte immer für ausreichend Schutz gesorgt werden. Wenn es zu schwereren Unfällen kommt und das Unternehmen Schadensersatz zahlen muss ist die Sicherung der Arbeitnehmer ein wesentlicher Punkt, an welchem die Höhe der Schadensersatzsumme festgestellt wird. Hier können die Unternehmensvorsteher und Firmenbesitzer teuer in die Pflicht genommen werden. Neben dem Schutz jedes einzelnen Mitarbeiters sind Trennwände in Produktionsräumen also auch in finanzieller Hinsicht attraktiv.

Zum Teil sind Trennwände oder ganze Aufbauten kleinerer Container und Hallenbüros nicht vermeidbar. Müssen einige Mitarbeiter direkt in den Produktionshallen einer Arbeit am Computer nachgehen, die Konzentration erfordert und für die laute Maschinengeräusche hinderlich sind, so muss ein passendes schallgeschütztes Büro eingerichtet werden. Dieser Raumschutz sorgt dafür, dass sich die Arbeiter wieder ganz auf ihren Job konzentrieren können.

Um einzelne Produktionsprozesse und Fertigungsanlagen voneinander abzugrenzen greifen Unternehmen ebenfalls zu Trennwänden. Einer der bekanntesten Anbieter in diesem Bereich ist die Firma becker raumsysteme GmbH. Die Trennwände des Unternehmens sorgen dafür, dass in Produktionshallen, an Lagerstätten und in allgemeinen Gewerbeimmobilien durch schalldichte Abtrennung an jeder Stelle eine angenehme, ruhige und vor allem sichere Arbeitsumgebung entsteht.

Angeboten werden von becker raumsysteme insgesamt zwei verschiedene Arten von Trennwänden. Jede Variante eignet sich für eine jeweilige Anforderung, die durch die Umgebung und Nutzung der Wände gestellt wird. System RS 45 beispielsweise ist die optimale Lösung zur Abtrennung von Räumen und damit Produktionsstätten im Bereich der industriellen Fertigung. Diese Trennwände kommen besonders in Produktionshallen zum Einsatz. Vorteil der Trennwand System RS 45 ist die flexible Anpassung. Je nach Notwendigkeit ist es sowohl möglich, die Wand fest mit der Decke zu verbinden oder sie als flexible Abtrennung aufzustellen und später bei Bedarf wieder zu verschieben. Geboten wird ein Arbeitsschutz durch Hallenbüro.

Gewerbeimmobilien profitieren unterdessen vom System RS 90. Diese Trennwände unterteilen Büroräume und Etagen in einzelne Bereiche. Im Fokus steht hier die Schallisolation, welche für eine ruhigere Atmosphäre und damit eine angenehmere Arbeitsatmosphäre sorgt. Die Trennwände lassen sich bei Bedarf einfach und simpel wieder abmontieren. Es bleiben keine Reste, sodass Hallen und Immobilien vollkommen unbeschadet bleiben. Die Elemente der Trennwände können anschließend noch einmal genutzt und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden.

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Arbeitsrecht – Was darf der Chef?

Posted by on Okt 28, 2013 in Allgemein | Keine Kommentare

Der Arbeitgeber hat das Direktionsrecht im Betrieb, dies besagt, dass der Arbeitgeber auf der Grundlage des mit dem Arbeitnehmer geschlossenen Arbeitsvertrages ein Weisungsrecht im Sinne des § 315 ff. des BGB ausüben darf. Dieses Weisungsrecht bezieht sich unter anderem auf Ort, Dauer und Inhalt der Tätigkeit des Arbeitnehmers. Trotz oder gerade wegen dieses Weisungsrechtes kommt es häufig zu Auseinandersetzungen und Reibereien zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die nicht selten vor dem jeweils zuständigen Arbeitsgericht enden. Fest steht, dass der Arbeitnehmer den Weisungen seines Arbeitgebers Folge zu leisten hat, tut er dies nicht, so stellt dies bereits einen Kündigungsgrund dar. Allerdings unterliegt auch das Direktionsrecht des Arbeitgebers der Kontrolle der Gerichte und darf die Grundrechte des Arbeitnehmers nicht verletzen. Ist ein Betriebsrat vorhanden, so ist dieser in Bezug auf das Direktionsrecht mitbestimmungspflichtig.

Abmahnungen durch den Arbeitgeber

Die Abmahnung stellt ein disziplinarisches Mittel des Arbeitgebers dar, mit dem er den Arbeitnehmer zur Verhaltensänderung auffordert. Sie soll ein Hinweis sein, eine Warnung aussprechen, zugleich aber Fehlverhalten in Bezug auf eine etwaige künftige Kündigung dokumentieren. Abmahnungsgründe sind üblicherweise schlechte Leistung, Arbeitsbummelei, Unpünktlichkeit, Nichtbefolgung von Weisungen oder das Begehen von Straftaten durch den Arbeitnehmer, z.B. Diebstahl. Der Arbeitgeber trägt dabei die Beweislast. Eine Abmahnung muss stets nach dem Fehlverhalten, spätestens jedoch nach dessen Bekanntwerden, ausgesprochen werden.

Was tun bei einer Kündigung?

Gegen eine Kündigung kann und sollte der Mitarbeiter, zumal wenn sie grundlos ausgesprochen wurde, vorgehen. Hierzu muss er beim zuständigen Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage innerhalb von 3 Wochen ab Zugang der Kündigung einlegen. Das Arbeitsgericht wird dann einen sogenannten „Gütetermin“ anberaumen. Dieses ist die erste arbeitsgerichtliche Instanz, in der der Arbeitnehmer sich noch nicht von einem Anwalt vertreten lassen muss. Dennoch ist die Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes für Arbeitsrecht zu empfehlen, zumal dann, wenn davon ausgegangen werden muss, dass auch der Arbeitgeber sich bereits im Gütetermin anwaltlich vor Gericht vertreten lässt. Im Gütetermin wird das Gericht versuchen, eine (meist finanzielle) Einigung zu erzielen.

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Optimieren Sie Ihr Bruttoeinkommen!

Posted by on Okt 27, 2013 in Allgemein | Keine Kommentare

Wer möchte das nicht: Mehr Geld auf der Lohnabrechnung (brutto wie netto). Die Wirklichkeit trägt traurige Züge: Einerseits die steigenden Sozialabgaben, andererseits wird jede Einkommenssteigerung von der kalten Progression aufgezehrt. Vor allem Steuerpflichtige mit kleinem und mittlerem Einkommen sind betroffen. Es bedeutet, dass mehr Steuerpflichtige als früher durch Gehaltserhöhungen in den nächsthöheren Steuersatz rutschen und dass so der Staat einen Großteil des mehr verdienten Geldes einsackt.

Die heutige Einkommensgrenze von rund 52.000 Euro für den Spitzensteuersatz ist nur das 1,4-fache des Durchschnittseinkommens. 1958, als der Steuertarif eingeführt wurde, lag die Einkommensgrenze für den Spitzensteuersatz beim zwanzigfachen des Durchschnittseinkommens. Das will das geplante Konjunkturpaket II zwar etwas abschwächen, aber: bereits jetzt sollten Arbeitnehmer alle Möglichkeiten nutzen, mehr netto vom Brutto herauszubekommen, wie etwa auf www.brutto-netto.com beschrieben. So sollte man etwa, anstatt von einer Gehaltserhöhung zu sprechen, bei der für den Arbeitgeber teure Sozialabgaben anfallen, nach zusätzlichen Leistungen fragen. Oder nach Kostenübernahme bzw. Zuschüssen für eine Tagesmutter oder den Kindergarten. Denn diese sind steuerfrei.

Weitere Sparmöglichkeiten gibt es bei den Fahrtkosten. Bis zu 44 Euro kann monatlich das Unternehmen übernehmen. Das reicht vielleicht für das Job Ticket. Mehr lässt die sogenannte Sachbezugsgrenze (schönes Wort) nicht zu. Die Fahrt mit dem eigenen Auto kann bis zu der Grenze von 44 Euro steuerfrei mit Benzingutscheinen vergütet werden. Der Fahrtkostenzuschuss ist pauschal versteuerbar. Hier fallen neben den 15 % der regulären Abgaben keine weiteren Sozialabgaben an. Kleine Sachprämien, die Sie von Ihrem Arbeitgeber für auflergewöhnliche Leistungen erhalten, bleiben bis 40 Euro steuerfrei.

Wenn die Firma etwas Nützliches anbietet, das Sie brauchen könnten: jährlich lassen sich 1080 Euro für Personalrabatte als Warengutscheine im Firmensortiment einlösen. Bis zu 20 % der monatlichen Telefonrechnung, jedoch nicht mehr als 20 Euro, können steuerfrei ersetzt werden. Bei höheren Summen wird beim Finanzamt ein entsprechender Nachweis fällig.

Was viele nicht wissen: Auch die Ausgaben für Kosten für Fitnesskurse kann Ihr Arbeitgeber steuerfrei für Sie übernehmen.

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Entgeltgruppen: Das müssen Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst wissen

Posted by on Okt 20, 2013 in Allgemein | Keine Kommentare

Gehälter von Beamten und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im öffentlichen Dienst sind schnell online einzusehen. Schwer kann nur die Unterteilung in Entgeltgruppen sein. Unter einem Tarifvertrag mit der Bezeichnung TVöD / TV-L / Bat wurde im Oktober 2005 eine Regelung für die Vergütung von Arbeitern im öffentlichen Dienst auf Grundlage von Entgeltgruppen geschaffen. Insgesamt unterteilen sich die Arbeiten im öffentlichen Dienst damit in 15 Kategorien, die unterschiedlich entlohnt werden.

Wie berechnen sich Entgeltgruppen?

Mit dem Beginn einer Arbeit im öffentlichen Dienst findet eine Sortierung in eine der Entgeltgruppen statt. Davon abhängig ist auch das fixe Gehalt. Zu welcher Entgeltgruppe der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin dann konkret gehört entscheidet sich anhand einiger Faktoren. Dazu gehören unter anderem Verantwortung, Bildungsgrad und Tätigkeiten. Wichtig ist außerdem die zukünftige Dienststelle, für die der Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst vorgesehen ist.

Nicht verwechselt werden dürfen die Entgeltgruppen mit den sogenannten Entgeltstufen. Innerhalb jeder Entgeltgruppe gibt es wiederum mehrere Stufen, anhand derer sich das Gehalt bestimmt. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steigen mit höherer Berufserfahrung auch in den Entgeltstufen auf. Nach einem Jahr im Dienst wird der Status auf Stufe 2 erhöht. Die Monatsgehälter sind dann online für Jedermann einsehbar.

Wer gehört zu welcher Entgeltgruppe?

Einfache Tätigkeiten oder Tätigkeiten für Beschäftigte ohne abgeschlossene Berufsausbildung gehören zu den Entgeltgruppen 1-4. Darunter sind unter anderem Jobs wie die Ausgabe beim Essen, die Aufsicht im Hallenbad und die Pflanzenbeschauerin zu finden. Letztere kann in Entgeltgruppe vier nach 15 Jahren Arbeit mit einem Monatsgehalt von 2.435,51 Euro rechnen. Das sind etwa 600 Euro mehr als bei Neueinstellung.

Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung werden in der Regel in die Entgeltgruppen 5-8 eingetragen. Dort sind Kinderpfleger, Callcentermitarbeiter, Altenpfleger und auch Fachinformatiker zu finden. Die Gehälter gehen nach 15 Jahren Arbeit nicht über 3.000 Euro im Monat. Aktuelle Durchschnittsgehälter sind auch beim Focus nachzulesen.

Deutlich höhere Verdienstmöglichkeiten befinden sich in den Entgeltgruppen 9 bis 12. Benötigt wird hier eine abgeschlossene Fachhochschulausbildung. Jobbeispiele sind Dolmetscher, Leiter einer IT-Abteilung und Lehrer. Die Gehälter nach 15 Jahren liegen bei etwa 4.600 Euro.

Über 5.000 Euro im Monat verdienen Beschäftigt mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulausbildung aus den Entgeltgruppen 13-15. Darunter zählen zum Beispiel Abteilungsleiter von Forschungsinstituten und leitende Ärzte im Krankenhaus. Ein etwas anderes Bild gibt allerdings der neue KarriereSPIEGEL, der sich die Einstiegsgehälter von Akademikern einmal genauer angesehen hat.

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Urlaubsansprüche von Arbeitnehmern

Posted by on Jun 12, 2013 in Allgemein | Keine Kommentare

Jeder Arbeitnehmer kennt die Problematik, die mit dem Urlaubsanspruch einhergeht. Die Paragraphen im Gesetzbuch lassen sich wunderbar lesen, denn der Gesetzgeber hat deutlich geregelt, wie der Urlaubsanspruch aussehen soll. Demnach steht jedem Arbeitnehmer im Kalenderjahr bezahlter Erholungsurlaub zu, der mindesten 24 Werktage betragen soll. Doch leider ist es nicht ganz so einfach, da sich hinter diesen Vorschriften nicht deutlich zu verstehende Verschachtelungen befinden, die den Gesetzestext für den Laien unverständlich machen.

Während des Arbeitsalltags können unterschiedliche Eventualitäten eintreten, die sich durch Kündigung, Krankheit oder Schwangerschaft ergeben. Es stellt sich aber auch die Frage wie die Urlaubsregelung in der Probezeit, bei Beamten und Minijobbern aussieht.

Dem Gesetz, dass vor 50 Jahren verabschiedet wurden, fehlen verschiedene Bereiche, die sich in den letzten Jahren erst ergeben haben. Dazu gehört die Elternzeit, so wie die Teilzeitbeschäftigung. Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, welche Regelungen in diesen besonderen Situationen zum Tragen kommen. Durch immer wieder neue Urteile und Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs finden sich neue Aspekte, die beim Urlaubsanspruch eines Arbeitnehmers zu berücksichtigen sind.

Neben den Urlaubstagen ist im BurlG auch geregelt, dass in der Zeit des Urlaubs Urlaubsentgelte gezahlt werden. Es ist keine zusätzliche Entlohnung, wie beispielsweise Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Vielmehr wird in der Urlaubszeit das Gehalt wieder bezahlt, welches sich aus der Berechnung des Durchschnittsverdienstes der letzten 13 Wochen vor Urlaubsantritt ergibt. Nicht berücksichtigt werden dabei Ausfälle durch Arbeitsunfälle und Kurzarbeit. Überstunden fließen nicht in die Berechnung ein. Interessant ist, dass Lohnerhöhungen in der Berechnungsgrundlage berücksichtigt werden. Durch die vielen, unterschiedlichen Regelungen, die sich aus Tarifverträgen und sonstigen Vereinbarungen ergeben, gibt es in diesem Bereich immer wieder Streitpunkte, wo die Gerichte zurate gezogen werden. Im Internet können viele interessante Informationen nachgelesen werden. Diesen Urlaubsanspruch haben Arbeitnehmer auf urlaubsanspruch24.de bietet Informationen rund um den Urlaub von Beschäftigten.

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