Deshalb sind Arbeitsrechtsanwälte so wichtig

Posted by on Jan 7, 2011 in Allgemein | Keine Kommentare

Vom Arbeitsvertrag über Kündigung und Abmahnung bis zur betrieblichen Altersversorgung: Ohne den Arbeitsrechtsanwalt geht es nicht mehr. Zwar handelt es sich beim Arbeitsrecht um ein Schutzrecht für Arbeitnehmer. Was geschieht aber, wenn Arbeitnehmer das Arbeitsrecht nicht mehr verstehen? Schauen Sie sich einmal eine Gehaltsabrechnung im öffentlichen Dienst an. Unter Zugrundelegung des TVöD kann Ihnen kaum noch ein Arbeitnehmer die eigene Lohnabrechnung erklären. Dazu kommt dann noch der Tarifwahnsinn. In Deutschland gibt es derzeit ca. 70.000 Tarifverträge. Was nützen sie, wenn viele Arbeitnehmer den Inhalt von Tarifverträgen nicht kennen und geschweige denn ihn anwenden können? Hier sind Spezialisten gefragt.

Ein weiteres Beispiel: Das deutsche Mietrecht kommt mit 39 Paragraphen aus. Dazu kommen dann nur noch unwesentliche Nebenvorschriften wie die Heiz- und Betriebskostenverordnung. Der Rest ist tatsächlich in 39 Paragraphen geregelt. Und im Arbeitsrecht? Da haben wir nur die wichtigsten Regelungen in ca. 80 Gesetzen geregelt. Jedes Gesetz hat dann aber noch unzählige Paragraphen. Der Arbeitsrechtsanwalt ist hier einer der Wenigen, die noch den Durchblick haben.

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Das Arbeitsrecht in der BRD und wann es sinnvoll ist, einen Arbeitsrecht Anwalt einzuschalten

Posted by on Feb 23, 2010 in Allgemein | 1 Kommentar

Im Mittelalter gab es die Zunftordnungen, heute gibt es das Arbeitsrecht. Doch auch wenn es möglich ist, Anwalt des Arbeitsrechts zu werden, so gibt es in der Bundesrepublik Deutschland noch kein einheitliches Gesetzbuch, das das Arbeitsrecht regelt. Ferner haben EU–Institutionen einen starken Einfluss auf die Rechtsprechung im deutschen Arbeitsrecht.

Es ist also auch für einen Arbeitsrecht Anwalt sehr schwer durch all die verschiedenen Gesetze und Bestimmungen, die das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie die Rechte beider Parteien klären sollen, durchzublicken. Als Laie in diesem Bereich sollten Sie daher auf jeden Fall einen Arbeitsrecht Anwalt konsultieren. Dies gilt allerdings nicht wenn Sie Beamter sind – Beamte unterliegen nämlich dem Beamtenrecht als Teilgebiet des Verwaltungsrechts.

Das Arbeitsrecht hat mehrere Teilbereiche, die für alle Arten von Arbeitnehmern in eigener Form ausgearbeitet sind – so gibt es Unterscheidungen zwischen leitenden Angestellten, Minijobbern und normalen Beschäftigten sowie zwischen Arbeitern (körperliche Arbeit) und Angestellten (geistige Arbeit).

Das deutsche Arbeitsrecht ist hierbei untergliedert in das Individualarbeitsrecht und in das kollektive Arbeitsrecht. Für einzelne Arbeitnehmer dürfte das Individualarbeitsrecht wohl am wichtigsten sein – Hier werden nämlich Grundsatzbedingungen für das Arbeitsverhältnis zwischen einem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber festgeschrieben. Das kollektive Arbeitsrecht hingegen befasst sich mit dem Verhältnis zwischen der Gesamtheit der Arbeitnehmer zu den Rechten des Arbeitnehmers und regelt beispielsweise die Gestaltung von Tarifverträgen und die Regeln, die während eines Arbeitsstreiks herrschen.

Im folgenden werden verschiedene Situationen vorgestellt, die vom Arbeitsrecht geregelt werden.

In dem Fall, dass der Arbeitgeber Ihnen ihr Gehalt vorenthält, sollten Sie zunächst das Gespräch mit diesem suchen, um ihn zur Nachzahlung des Gehaltes zu bewegen. Hat diese Maßnahme keinen Erfolg, dann sollten Sie dringend einen Arbeitsrecht Anwalt konsultieren und sich beraten lassen, welcher Schritt nun am sinnvollsten ist.

Unbezahlte Überstunden sind selten zulässig, genauso wenig wie eine pauschale Überstundenvergütung. Sie sollten sich hier auf jeden Fall von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten lassen und dann auf Ihren Rechten bestehen. Meist bekommen Sie dann entweder einen Ausgleich in Form von Freizeit oder Ihnen muss ein finanzieller Ausgleich geboten werden.

Wer seine im Arbeitsvertrag geregelten Pflichten verletzt, der hat mit der Kündigung durch den Arbeitgeber zu rechnen. Doch was ist, wenn gar kein Verstoß durch den Arbeitnehmer vorliegt und trotzdem gekündigt wird? Wenn der Vertrag nicht mit ihrem Einverständnis gekündigt wird, dass heißt in der Regel das man Ihnen keine Abfindung gezahlt hat und Sie im Gegenzug der Kündigung zugestimmt haben, dann haben Sie gute Chancen eine kräftige Abfindung durch das Gericht zu erwirken. Eine Konsultation eines Arbeitsrecht Rechtsanwalts ist hier besonders sinnvoll, weil es um wirklich viel Geld gehen kann.

Besonders hart trifft es einen Arbeitnehmer, wenn der Verstoß gegen den Arbeitsvertrag nur minimal war und hierfür trotz jahrelanger Pflichterfüllung die Kündigung erfolgt (eine sogenannte Bagatellkündigung). Solche Fälle gab es beispielsweise bei den Lebensmittel Discountern, wo Arbeitnehmerinnen, die teilweise bereits seit 30 Jahren beschäftigt wurden, wegen des versehentlichen Diebstahls eines Pfandbons gekündigt wurden. Das Arbeitsgericht hat entschieden, das die Kündigungen rechtmäßig waren. Sie sollten also besonders darauf bedacht sein, keinen Verstoß gegen ihren Arbeitsvertrag zu begehen, dann sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite und der Arbeitgeber muss Kündigungsfristen und gegebenenfalls anfallende Abfindungen zahlen.

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