Knackpunkt Arbeitsvertrag: Was ist wirklich wichtig?

Posted by on Mrz 27, 2013 in Allgemein | Keine Kommentare

Wer beschäftigt wird, dem wird früher oder später auch ein Arbeitsvertrag vorgelegt. Nicht immer ist es ratsam, diesen aus Angst, den schon sicher geglaubten Job zu verlieren, direkt zu unterschreiben. Generell wird dazu geraten, den Arbeitsvertrag zuerst anwaltlich überprüfen zu lassen. Arbeitsverträge bergen oftmals einige Tücken, die den Arbeitnehmer anschließend zu Mehrbelastungen, Gehaltseinbußen oder anderen Problemen verpflichten.

Rechtsanwälte stellen immer wieder bestimmte Regelungen und Verordnungen in Arbeitsverträgen fest, die mit der eigentlichen Stelle an sich für gewöhnlich wenig zu tun haben. Eine ausgiebige Prüfung daheim sowie vom Rechtsanwalt darf oftmals nicht fehlen. Erster wichtiger Punkt ist die im Arbeitsvertrag dargestellte Stellenbeschreibung. Hier finden sich oft erste Differenzen zwischen der mündlich beworbenen und anschließend beschriebenen Stelle. Mehrarbeit durch besondere Zusatzbelastungen finden sich dort nicht selten wieder.

Zu klären ist auch, ob der Arbeitsvertrag eine Klausel enthält, nach welcher Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer nach wenigen Monaten einfach auf eine andere Position abgeschoben oder einem anderen Standort zugeteilt werden können. Wichtig sind natürlich auch Regelungen, die Überstunden betreffen. Zu beachten ist dabei, dass im Arbeitsvertrag selbst alle Eventualitäten geklärt sind. Ansonsten kann es zu nicht- oder deutlich unterbezahlten Überstunden kommen.

Weiterhin zu beachten ist die Frage, ob Wettbewerbsverbot und faire Regelungen zu Nebentätigkeiten einfließen. Im Fokus allerdings stehen unzulässige Vertragsstrafen, die öfter in Arbeitsverträge eingebaut werden, als der übliche Arbeitnehmer denkt. Hier kann es sich deutlich lohnen, den Arbeitsvertrag von einem Anwalt durchsehen zu lassen oder einer Online-Kanzlei zu übermitteln. Auf http://www.recht24-7.de/arbeitsvertrag.html gibt es die Möglichkeit, den Arbeitsvertrag von einem Anwalt kostengünstig durchsehen zu lassen. Dieser weist dann auf eventuelle Schwierigkeiten hin. Der Vertragscheck wird im Internet für einen Festpreis vorgenommen. Es kümmern sich selbstverständlich Rechtsanwälte, die auf Themen aus dem Arbeitsrecht spezialisiert sind. Diese erkennen sofort, wenn sich im Arbeitsvertrag Passagen verbergen, die mit dem deutschen Gesetz nicht übereingehen oder die Rechte von Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer schwächen.

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Bei der Annahme des neuen Jobs auch auf den Arbeitsvertrag achten

Posted by on Jan 11, 2012 in Allgemein | Keine Kommentare

Irgendein Job ist nicht all zu schwer zu finden, wenn man bereit ist überall und zu jederzeit zu arbeiten. In manchen Regionen ist es zwar schwerer als anderswo, doch ist man zu einem Umzug bereit und schaut sich beispielsweise die große Auswahl unter Stellenangebote in München, wird man sicherlich immer wieder ein mehr oder weniger passendes Jobangebot für seinen Bereich finden. Doch „Traumjobs“ oder Stellen die zumindest gut zu den eigenen Vorstellungen passen sind in der Regel rar. Kein Wunder, sind dies auch Stellen die normalerweise sehr begehrt sind und man ist bei Weiten nicht der einzige der diesen Job XY wollte.

Umso größer ist also die Freude, sollte man den Job seiner Träume dann tatsächlich bekommen. Hat man die Prozedur eines Vorstellungsgespräches und eventuell Einstellungstest erfolgreich überstanden und wurde einem die freudige Botschaft überbracht, dass man ab dem nächsten 1. in der Firma anfangen darf, so ist eine Unterschrift auf dem Arbeitsvertrag nur noch reine Formsache.

Doch genau hier sollte man aufpassen! Viele Arbeitnehmer lesen einen Arbeitsvertrag nämlich gar nicht erst oder zumindest nicht richtig. All zu oft blättert man nur zu Stelle an der das Gehalt aufgeführt wird und dann vielleicht noch zu den Arbeits- und Urlaubszeit. Der Rest wird leider sehr oft einfach als „juristisches Gewäsch“ mehr oder minder ignoriert. Doch genau das kann ein fataler Fehler sein!

Eigentlich ist ein Arbeitsvertrag gar nicht so schwer zu lesen wie viele denken. In der Regel sind die einzelnen Punkte verständlich ausgeführt und nicht all zu sehr verklausuliert. Sollte dies wider Erwarten so sein, sollte man stutzig werden und zumindest einmal im Personalbüro oder der Rechtsabteilung nachfragen. Schließlich unterschreibt man mit dem Arbeitsvertrag auch, dass man alles gelesen und verstanden hat. Detaillierte Nachfragen sind daher nichts wofür man sich schämen müsste.

In so manch einem Fall versteckt sich eine mehr oder minder böse Überraschung im Vertrag. Man sollte sich also schon etwas näher mit Diesem befasst haben, bevor man ihn unterschreibt.

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Deshalb sind Arbeitsrechtsanwälte so wichtig

Posted by on Jan 7, 2011 in Allgemein | Keine Kommentare

Vom Arbeitsvertrag über Kündigung und Abmahnung bis zur betrieblichen Altersversorgung: Ohne den Arbeitsrechtsanwalt geht es nicht mehr. Zwar handelt es sich beim Arbeitsrecht um ein Schutzrecht für Arbeitnehmer. Was geschieht aber, wenn Arbeitnehmer das Arbeitsrecht nicht mehr verstehen? Schauen Sie sich einmal eine Gehaltsabrechnung im öffentlichen Dienst an. Unter Zugrundelegung des TVöD kann Ihnen kaum noch ein Arbeitnehmer die eigene Lohnabrechnung erklären. Dazu kommt dann noch der Tarifwahnsinn. In Deutschland gibt es derzeit ca. 70.000 Tarifverträge. Was nützen sie, wenn viele Arbeitnehmer den Inhalt von Tarifverträgen nicht kennen und geschweige denn ihn anwenden können? Hier sind Spezialisten gefragt.

Ein weiteres Beispiel: Das deutsche Mietrecht kommt mit 39 Paragraphen aus. Dazu kommen dann nur noch unwesentliche Nebenvorschriften wie die Heiz- und Betriebskostenverordnung. Der Rest ist tatsächlich in 39 Paragraphen geregelt. Und im Arbeitsrecht? Da haben wir nur die wichtigsten Regelungen in ca. 80 Gesetzen geregelt. Jedes Gesetz hat dann aber noch unzählige Paragraphen. Der Arbeitsrechtsanwalt ist hier einer der Wenigen, die noch den Durchblick haben.

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Aufbau eines Arbeitsvertrages

Posted by on Aug 9, 2010 in Allgemein | Keine Kommentare

Der Arbeitsvertrag regelt das juristische Verhältnis der Vertragsparteien untereinander. Die Parteien werden hier als Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezeichnet. Grundlage für den Standard–Arbeitsvertrag bildet das jeweilige Gesetz. Im Arbeitsvertrag als solches, werden die Rahmenbedingungen für das jeweilige Arbeitsverhältnis in Schriftform festgehalten.

Ein Bestandteil des Arbeitsvertrages ist die Stellenbeschreibung. Hier wird festgehalten, um welches Aufgabengebiet es sich bei dem Arbeitsverhältnis handelt und welche Aufgaben dem Arbeitnehmer übertragen werden. Die Stellenbeschreibung kann sich im Laufe des Arbeitsverhältnisses ändern, ohne dass die Rechtswirksamkeit des Arbeitsvertrages infrage gestellt wird.

Im Arbeitsvertrag sind darüber hinaus auch alle Rechte und Pflichten der beiden Vertragsparteien festgehalten. Die meisten Arbeitsverträge sind heute auf eine bestimmte Laufzeit befristet. Fast immer beträgt der Fristzeitraum ein Kalenderjahr, danach kann der Arbeitsvertrag um eine Frist verlängert werden, ohne dass ein Rechtsanspruch auf den Fortbestand des Vertrages besteht. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass eine mehr als zweimalige Verlängerung nicht statthaft ist. Wurde der Arbeitsvertrag nicht gekündigt, geht der bislang befristete Vertrag in einen unbefristeten Arbeitsvertrag über.

Der Arbeitsvertrag enthält zudem die Absprachen zur Arbeitsvergütung und zum Urlaubsanspruch. Hierbei ist zu beachten, dass diese Punkte auch in den jeweiligen Tarifabschlüssen behandelt werden. Die im Arbeitsvertrag getroffenen Vereinbarungen gelten immer für beide Parteien. Sollten an dieser Stelle Regelungen getroffen werden, die ungesetzlich sind oder gar gegen die guten Sitten verstoßen, dann sind diese Vertragspunkte unwirksam und gelten als nicht getroffen.

Einen ebenfalls wichtigen Punkt innerhalb eines Arbeitsvertrages, stellt der Abschnitt der Kündigung dar. Wenn hier bestimmte Fristen aufgeführt sind, müssen diese für beide Vertragsparteien gelten. Die Standard–Arbeitsverträge werden meistens von kleineren Unternehmen oder Betrieben genutzt. Größere Unternehmen mit eigener Rechtsabteilung erstellen nicht selten hauseigene Arbeitsverträge.

Wer als Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag von seinem Arbeitgeber erhält, sollte diesen vor der Unterschrift genau durchlesen. Im Zweifelsfall kann auch fachkundiger Rat bei einem Arbeitsrecht Anwalt oder einer Gewerkschaft eingeholt werden. Einen passenden Anwalt in Ihrer Nähe finden Sie im Anwaltsverzeichnis Deutschland. Hat man einen Arbeitsvertrag unterschrieben der Bestimmungen enthält, die gegen das Gesetz verstoßen, kann z. B. das Arbeitsgericht angerufen werden, um gegen den Vertrag zu klagen. Eine Klage sollte jedoch
immer der Ausweg sein. Hier sollte die Verhältnismäßigkeit der Mittel geprüft werden. In größeren Betrieben müssen die Gewerkschaftsvertreter oder der Betriebsrat zu allen arbeitsrelevanten Vertragsänderungen gehört werden.

Und wenn es mal schnell und unkompliziert sein muss: Holen Sie alle Prozessbeteiligten durch professionelle Telefonkonferenzen an einen Tisch.

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