Übersetzen rechtlich gesehen

Posted by on Apr 10, 2012 in Allgemein | Keine Kommentare

Wenn man einen beliebigen Text übersetzt, den man vielleicht nicht selber erstellt hat, kann man durchaus auch mit dem Gesetz in bösen Konflikt kommen; genauer gesagt mit dem leidigen Urheberrecht. Bereits in Paragraph 3 des Urheberrechts-Gesetzes (UrhG) ist klar geregelt, dass alle Dokumente geistiges Eigentum sind. Dies trifft auch bei kleinen Veränderungen zu. Der eigentliche Urheber muss einer Übersetzung seines Werkes unbedingt zustimmen, sonst ist sie nicht ohne weiteres zulässig (vgl. Paragraph 69c UrhG). Eine Ausnahme gilt nur für Kommentare etwa aus Radio und TV, und auch tagesaktuelle Informationen dürfen laut Paragraph 49 UhrG jederzeit in beliebiger Art und Weise vervielfältigt werden.

Doch wie ist in der Praxis und im täglichen Leben damit umzugehen? Da hilft wie so oft der klare Menschenverstand weiter, und der besagt: solange die Übersetzung nur „im stillen Kämmerlein“ entsteht und nur rein privat genutzt wird, besteht absolut kein Problem. Sobald aber eine jedwede Person in irgendeiner Weise partizipiert oder gar profitiert, d.h. es fliesst Geld, ist ein Nachfragen beim Originalautor absolut sinnvoll, da Nichtbeachtung des UrhG hierzulande kein Bagatelldelikt ist und zum Teil mit ganz erheblichen Geldstrafen belegt wird. Denn das Urheberrecht erlischt erst 70 Jahre nach Ableben der betreffenden Person.

Um der oftmals sich schnell aufdrängenden Frage zu begegnen, inwiefern gewisse Texte inhaltlich durch eine Übersetzung verändert wurden oder nicht, gibt es das Mittel „beglaubigte Übersetzung“. Professionelle Übersetzungsbüros, und dazu gehört auch das Portal toptranslation.com allemal, bieten diesen zusätzlichen Service gerne an, und sie verfügen auch über staatlich anerkanntes Übersetzungsfachpersonal, das die umfangreichen rechtlichen Voraussetzungen einer solchen offiziellen Beurkundung kennt und natürlich auch beachtet. Eine beglaubigte Übersetzung ist ein rechtsverbindliches Dokument, hält stand vor Ämtern und Behörden, etwa wie eine beglaubigte Kopie z.B. eines alten Stammbuchs oder eines Reisepasses.

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Fachübersetzungen für juristische Texte

Posted by on Feb 4, 2012 in Allgemein | Keine Kommentare

Viele Dienstleister kennen das Problem: Man möchte eine Webseite auch im Ausland auf den Markt bringen, kann den Inhalt in der jeweiligen Landessprache zwar liefern, kennt sich aber nicht mit den rechtlichen Grundlagen aus. Schon beim Impressum könnte die Übersetzung peinlich scheitern, Fachübersetzungen müssen her. Doch gerade im juristischen und rechtlichen Rahmen ist es nicht einfach, einen guten und seriösen Dienstleister zu finden, der juristische Übersetzungen mit Fachkenntnis und Fachsprache übernehmen kann.

Auf der Suche nach einem Dienstleister für die Übersetzung von juristischen Texten kann man leicht auf Betrüger treffen, die die Arbeit entweder gar nicht, oder nicht zufriedenstellend übernehmen. Ein weitere Problem: Wer die Sprache nicht kennt und sich bei juristischen Fachwörtern schwertut, der kann die Arbeit von Agenturen und professionellen Übersetzern nicht nachprüfen. Das Vertrauen auf die Anbieter, die meistens besonders im Ausland sitzen, muss hergestellt und berechtigt sein. Aus diesem Grund ist es ratsam, nicht den erstbesten Anbieter zu wählen, sondern eine ausgiebige und fachkundige Recherche vorzunehmen. Erfahrungsberichte aus dem Internet sind die wohl beste Möglichkeit, sich über die Seriosität eines Unternehmens oder einer Agentur zu informieren. Doch sollte nur ein Kommentar eines zufriedenen Kunden nicht für die eigene Bewertung entscheidend sein. Erst mehrere positive Erfahrungen können Aufschluss über den wahren Charakter der Agentur geben. Sollte man zu einem ausgewählten Dienstleister keine Berichte geben, so sollte man im Zweifelsfall auf die Angebote verzichten und die Suche fortsetzen.

Wer die jeweilige Sprache zumindest verstehen kann und einige Kenntnisse aufweist, der sollte alle Texte noch einmal durchlesen und bei einem augenscheinlichen Fehler sofort eine Korrektur von Seiten der Agentur beantragen. Ohne Kenntnisse in der Sprache, empfiehlt sich dennoch das Korrekturlesen eines Dritten, der einige Erfahrungen damit hat. Kontrolle ist besonders bei juristischen Übersetzungen unvermeidlich.

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