Ärger in der Wohnung: in diesen Fällen dürfen Sie die Miete mindern

Posted by on Jul 10, 2013 in Allgemein | Keine Kommentare

Viele Mieter leben mit Schäden in der Wohnung und äußeren Beeinträchtigungen, nehmen diese aber hin. Dabei könnten Sie aufgrund der Mängel die Miete mindern. Aus zahlreichen Gründen erkennt das Recht Mietminderungen an, Sie sollten sich dabei aber an Verfahrensregeln halten.

Wann Sie die Miete reduzieren dürfen

Nach Schätzungen des Deutschen Mieterbundes verschenken Mieter im Jahr rund 100 Millionen Euro, weil sie berechtigte Mietminderungen nicht durchsetzen. Häufig fehlt das Wissen, dass sie dies dürfen. Grundsätzlich gilt: Mieter haben Anspruch auf eine einwandfreie Wohnung. Bei Mängeln können sie die Mietzahlungen minimieren. Die Miete mindern können Sie zum Beispiel bei Schimmel, Wasserschäden oder einer nicht funktionsfähigen Heizung. Auch Ärgernisse wie eine kaputte Haustürklingel oder ein defekter Fahrstuhl berechtigen zur Reduzierung. Der Vermieter muss selbst dann eine Mietminderung hinnehmen, wenn er selbst keine direkte Schuld trägt: Das gilt unter anderem für Lärmbelästigung durch Bauarbeiten oder durch Nachbarn.

So gehen Sie richtig vor

Allerdings dürfen Sie nicht ohne Vorwarnung die Zahlungen kürzen. Sie müssen Ihrem Vermieter die Chance geben, den Mangel zu beheben. Sie senden ihm am besten einen Brief, beschreiben darin den Sachverhalt, belegen ihn per Foto und setzen eine Frist von wenigen Wochen mit dem Hinweis, dass Sie ansonsten die Miete mindern. Sollte sich der Vermieter weigern, zahlt sich eine Mietrechtsschutzpolice aus. Eine solche Wohnungs-Rechtsschutzversicherung können Sie z.B. bei Advocard abschließen. Mit fairen Preisen und viel Erfahrung hat Advocard seine Kunden überzeugt. Im Zweifelsfall können Sie Ihr Recht dann einklagen. Sollte sich eine Mietminderung als notwendig erweisen, dürfen Sie die Zahlung nicht nach Gutdünken verringern. Bei kleinen Schäden erlaubt das Recht nur eine geringe Kürzung. Bei größeren Problemen, etwa massiv feuchten Wände durch undichte Fenster, können Sie rund zwanzig Prozent ansetzen. Es empfiehlt sich, dass Sie dafür rechtlichen Rat einholen. Auf Mietrecht spezialisierte Anwälte können Ihnen aus ihrer Erfahrung sagen, welche Reduzierung angemessen ist.

Miete rechtlich abgesichert mindern

Als Mieter müssen Sie sich mit Wohnungsmängeln und äußeren Beeinträchtigungen nicht abfinden, Sie können die Mietzahlungen senken. Zuvor sollten Sie dem Vermieter Ihre Beschwerde aber mitteilen und innerhalb einer bestimmten Frist um Behebung bitten. Erst nach Ablauf dieser Frist sollten Sie die Miete um einen angemessenen Betrag mindern.

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Empfehlung: Tipps für Immobilien und Wohnungen

Posted by on Mai 2, 2012 in Allgemein | Keine Kommentare

Der Blog 2-Zimmerwohnung für Immobilien und Wohnen hält hilfreiche Tipps und Tricks im Bezug auf das Wohnen vor. Diese können sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sehr interessant sein. In den aktuellsten Beiträgen werden Ratschläge zum Sparen der Mietkaution gegeben, Vergleiche zwischen einem Hausbau und einer Mietwohnung gezogen sowie das Thema Energiesparen unter die Lupe genommen.

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