Rechtliche Aspekte eines Ratenkredits

Posted by on Nov 7, 2011 in Allgemein | Keine Kommentare

Jeder Kreditvertrag basiert auf einer rechtlichen Grundlage und sowohl der Kreditgeber als auch der Kreditnehmer haben Rechte und Pflichten. So verpflichtet sich die Bank als Kreditgeber, dem Kunden die Kreditsumme zu einem vorher vereinbarten Zinssatz zu überlassen. Der Kunde als Kreditnehmer verpflichtet sich seinerseits, die Kreditsumme in Raten über einen vorher festgesetzten Zeitraum mit Zinsen zurückzuzahlen. So sieht es das geltende Recht vor, aber was sollte man trotzdem im Vorfeld noch beachten?

Rechte und Pflichten

Einen Ratenkredit aufnehmen ist heute keine große Sache mehr und normalerweise läuft alles glatt. Der Kreditnehmer muss der Bank die Gehaltsbescheinigungen der letzten drei Monate vorlegen, um seine Bonität zu beweisen und die Bank hat das Recht, eine Auskunft bei der Schufa einzuholen, um festzustellen, ob gegen den Kunden eventuell ein Pfändungsbeschluss oder Ähnliches vorliegt. Ist das geschehen und die Auskunft war negativ, dann steht einem Kreditvertrag nichts mehr im Wege. Wenn sich aber herausstellen sollte, dass die Bank mit einem Kredit geworben hat, den sie nicht an einem Beispiel erläutern kann, also ein Lockangebot gemacht hat, dann hat der Kunde das Recht, innerhalb von zwei Wochen von seinem Kreditvertrag zurückzutreten.

Vorher informieren

So wie man die Kreditzinsen vergleichen sollte, so sollte man nach Möglichkeit auch das Kleingedruckte in einem Kreditvertrag genau lesen. Für die Bank besteht eine Aufklärungspflicht gegenüber dem Kunden, und wenn sie bewusst etwas verschweigt, was sich nachteilig für den Kunden auswirken kann, dann ist das ein Fall für den Rechtsanwalt. Wer einen Kredit möchte, der sollte sich vorher die Mühe machen und die Kreditzinsen berechnen, denn wenn diese stark vom Angebot der Bank abweichen, dann kann man davon ausgehen, dass die Bank mit einem Lockangebot Kunden ködern will. Auf Internetseiten wie zum Beispiel kreditrechner.be kann man einfach und sicher die Zinsen berechnen und diese Berechnungen als Grundlage für einen Kreditantrag nehmen.

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Unrechte Kündigungen – was man dagegen tun kann

Posted by on Okt 4, 2011 in Allgemein | Keine Kommentare

Gekündigt zu werden ist immer schwierig, doch besonders, wenn dies zu Unrecht geschieht oder der Arbeitgeber die Kündigungsfrist nicht einhält, ist es sehr frustrierend. Doch es gibt keinen Grund, zu denken, man könne nichts tun – wer zu Unrecht gekündigt wurde, der kann sich immer auf irgendeine Art und Weise wehren. Im Vergleich zu einer großen Firma fühlt man sich als Einzelner schnell klein und unwichtig, und dies ist auch verständlich. Doch es ist wichtig, dass sich Arbeitnehmer, denen Unrecht getan wurde, zur Wehr setzen, damit klar ist, dass es bei unrechten Kündigungen sehr wohl Konsequenzen gibt.

Was tun, wenn es passiert?
Wer gekündigt wird und meint, dass dies aus einem unrechten Grund geschehen ist oder die Umstände nicht rechtens waren, sollte das auf keinen Fall einfach hinnehmen. Zunächst ist es wohl ratsam, sich an den Arbeitgeber selbst zu wenden. Vielleicht lässt sich durch ein klärendes Gespräch eine Lösung oder ein Kompromiss finden. Ist dies aber nicht möglich, sollte der Arbeitnehmer auf keinen Fall aufgeben. Wer sich an eine Gewerkschaft wenden kann, sollte dies tun, denn in vielen Fällen ist diese für solche Probleme verantwortlich. Ist dies nicht möglich, sollte man sich nach kostenloser Rechtsberatung umsehen. Eine solche ist nicht allzu schwierig zu finden und stellt jedenfalls die beste Möglichkeit dar, sich zu informieren.

Als Arbeitgeber Schutzmaßnahmen treffen
Natürlich ist nicht immer der Arbeitnehmer im Recht und oft kommt es zu unfairen Anschuldigungen oder gar Anklagen, selbst im Falle von vollkommen ordnungsgemäßen Kündigungen. Wer sich als Arbeitgeber vor unrechten Anklagen schützen möchte, der kann eine Rechtsschutzversicherung aufnehmen. Mit Hilfe von Rechnern wie rechtsschutzversicherung.eu ist es leicht, günstige Tarife zu finden, und wer eine solche Versicherung hat, ist geschützt, falls es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen sollte. Hier übernimmt nämlich die Versicherung die Kosten der Verhandlungen und kann einem so sehr viel Geld ersparen.

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Rechtsschutzversicherung: Sicherheit für alle Fälle?

Posted by on Aug 31, 2011 in Allgemein | Keine Kommentare

Auf den ersten Blick ist der Deutsche alles andere als streitlustig. Schaut man aber genauer hin, tauchen gerade im zivilrechtlichen Zusammenhang immer wieder Auseinandersetzungen auf, die im ersten Moment den Beobachter eher zum Schmunzeln bringen. Aber schon allein aus den finanziellen Belastungen heraus, die Prozesse mit sich bringen, ist den Beteiligten in der Regel nicht zum Lachen zumute.

Besonders das finanzielle Risiko einer Klage steht im Mittelpunkt der Rechtsschutzversicherung. Letztere kommt in der Regel für die Prozesskosten, Gebühren für Sachverständige und Zeugen und – falls der Versicherte unterliegt – auch die Kosten der Gegenseite auf. Darüber hinaus werden des Öfteren auch Kautionszahlungen übernommen, die verhängt werden können.

Der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung scheint also durchaus gerechtfertigt. Allerdings leistet die Versicherung nicht unbegrenzt, wer als Versicherungsnehmer die Deckungssumme erreicht, muss die Kosten selbst tragen. Darüber hinaus existieren in der Rechtsschutzversicherung mehrere Leistungsausschlüsse, die zum Beispiel das Wettbewerbs- oder Urheberrecht betreffen. Und genau mit diesen Ausschlüssen rechnen viele Verbraucher im ersten Moment nicht.

Rechtsschutz: Drum prüfe, wer sich bindet

Welche Lehre lässt sich aus dieser Tatsache ziehen? Generell ist es für jeden Verbraucher ratsam, sich für den Alltag mit einer Rechtsschutzversicherung zu wappnen. Blinder Aktionismus ist allerdings der falsche Weg. Speziell im Bereich eines so komplexen Themengebietes wie der Rechtsschutzversicherung ist es ratsam, sich grundlegend zu informieren und auch an einer unabhängigen Beratung nicht zu sparen. Nur so lässt sich das Risiko, unversehens in eine teure juristische Auseinandersetzung zu schlittern, vermeiden.

Übrigens: Eine vereinbarte Selbstbeteiligung nutzen viele Versicherungsnehmer, um den monatlichen Beitrag zu reduzieren, ohne an den Leistungen für die Versicherung sparen zu müssen.

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