Steuerberater werden

Posted by on Sep 8, 2011 in Allgemein | Keine Kommentare

Steuerberater kann man auf verschiedene Weisen werden. Allerdings ist es nicht einfach den Titel des Steuerberaters zu erwerben.

Wenn man Steuerberater werden möchte, dann muss man für die Steuerberaterprüfung zugelassen werden und diese natürlich auch bestehen. Als Erstes muss man es schaffen für diese Prüfung zugelassen zu werden. Ein Weg, um dies zu erreichen ist ein Hochschulstudium. Dabei spielt es keine Rolle, ob man an einer Universität oder einer Fachhochschule studiert. Wichtig ist, dass man ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtswissenschaftliches Studium absolviert. Nachdem man ein Studium in einer der beiden Richtungen absolviert hat, muss man noch eine praktische Tätigkeit im Bereich des Steuerrechts abschließen. Die Dauer dieser praktischen Arbeit ist allerdings nicht immer gleich. Dafür spielt die Regelstudienzeit eine entscheidende Rolle. Bei acht Semestern muss man anschließend zwei Jahre eine praktische Tätigkeit in dem Bereich des Steuerrechts ausüben, bei weniger als acht Semestern sind es dann drei Jahre.

Um Steuerberater werden zu können gibt es noch einen anderen Weg. Dies geht über die Absolvierung einer kaufmännischen Ausbildung. Allerdings muss man danach zehn Jahre eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerrechts machen. Die Grundausbildung ist meistens die Ausbildung zu Steuerfachangestellten. Wenn man diese Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, dann kann der Zeitraum der praktischen Tätigkeit auf sieben Jahre reduziert werden.

Zudem können Beamte des gehobenen Dienstes für die Steuerberaterprüfung zugelassen werden, wenn sie sieben Jahre eine praktische Tätigkeit im Bereich des Steuerrechts absolviert haben. Die sieben Jahre zählen aber erst nachdem sie die Laufbahnprüfung erfolgreich bestanden haben. Wenn man es dann geschafft hat zur Steuerberaterprüfung zugelassen zu werden, dann muss man drei schriftliche Prüfungen und eine mündliche Prüfung ablegen. Allerdings muss man im schriftlichen Teil mindestens einen Notendurchschnitt von 4,5 nachweisen können, um überhaupt zur mündlichen Prüfung zugelassen zu werden. Danach kann man von der Steuerberaterkammer als Steuerberater bestellt werden.

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Der Beruf des Steuerberaters

Posted by on Dez 14, 2010 in Allgemein | Keine Kommentare

Wie der Name schon sagt, berät einen der Steuerberater bei steuerrechtlichen sowie betriebswirtschaftlichen Fragen. Jeder weiß, dass die ganzen Gesetze und Paragrafen schon einmal verwirren können. Der Steuerberater gibt hier Abhilfe, denn er entwirrt das Wirrwarr und hilft beispielsweise bei der Steuererklärung. Dabei erklärt er dem Laien mithilfe von einfach zu verstehenden Vergleichen die Zusammenhänge. Je besser er das macht, desto qualifizierter erscheint er dem Mandanten.

Um den richtigen Berater für sich zu finden, gibt es zum Anfang eine große Auswahl. 80.000 sind es mittlerweile schon allein in Deutschland, davon sind drei viertel Einzelpersonen. Je nach Beruf sollte man sich den passenden Steuerberater suchen, denn meistens hat jeder eine Spezialisierung. Dabei kann man das Internet benutzten, um den richtigen Berater für sich selbst zu finden oder man fragt Freunde, Bekannte und Kollegen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ein hohes Vertrauensverhältnis zwischen einander aufgebaut werden kann, denn sonst kann keine gute Beratung stattfinden. Meistens bleibt man dann auch bei einem Berater, er begleitet einen also das ganze Leben, angefangen von Heirat bis hin zum Testament.

Bei einem ersten Treffen in seiner Steuerkanzlei sollte herausgefunden werden, wofür der Steuerberater überhaupt gebraucht wird. Schon alleine die Steuererklärung ist hier ein wichtiger Punkt, wo große Einsparungen vorhanden sein können. Ein guter Berater sollte diese erkennen und ausnutzen. Um aktuell zu bleiben, sollte der Steuerberater möglichst oft auf Fortbildungen sein, damit optimal geholfen werden kann. Ein guter Berater plant auch im Voraus. So kann bei einem hohen Gewinn mit einer Steuernachzahlung gerechnet werden, diese wird aber nicht von jedem Mandanten erkannt. Daher lohnt sich ein Steuerberater oft schon bei kleinen Dingen.

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